Nageldesign
An den Händen eines Menschen lässt sich viel über seine Charakter und seine Tätigkeit ablesen. Gepflegte Hände, und dazu gehören selbstverständlich die Fingernägel, sind sozusagen wie ein Aushängeschild. Im Gegensatz zu früher sind gepflegte Hände und Fingernägel nicht mehr nur ein Bedürfnis, dass Frauen haben, immer mehr Männer gehen regelmäßig zur Maniküre und lassen sich die Fingernägel und Hände professionell pflegen.
Den meisten Frauen hingegen reicht eine einfache Pflege nicht mehr aus. Deshalb liegt Nageldesign im Trend und dabei geht es um mehr, als die einfache Maniküre der Fingernägel.
Nageldesignstudios
Sie schießen wie Pilze aus dem Boden, in allen größeren Städten gibt es mittlerweile Nageldesignstudios, in denen die Kunden sich ihre Hände und Fingernägel verschönern lassen können. Dabei geht es um die künstlerische Gestaltung der Nägel zu denen auch die Fußnägel gehören. Nach einer umfassenden Hand- und Nagelpflege können künstliche Fingernägel angeklebt und dann mit unterschiedlichen Techniken bearbeitet werden.
Zu den klassischen Methoden gehört dabei der French Style, bei dem der untere Teil des Nagels mit farblosem Lack bearbeitet wird und der obere Teil mit einem weißen Lack verschönert, sodass sich ein optischer Kontrast entwickelt, der schön anzusehen ist.
Wie wird man Nageldesigner?
Es ist kaum zu glauben aber der Beruf ist der mit der kürzesten Ausbildungszeit, die es überhaupt gibt. Eine Grundausbildung im Nageldesign bekommen interessierte Frauen und Männer an einem Wochenende und dazu ein entsprechendes Zertifikat. Viele Frauen, die eine Alternative zur Arbeitslosigkeit suchen oder sich ein zweites Standbein aufbauen wollen eröffnen ein Nageldesign Studio in den eigenen vier Wänden. Mit relativ wenig Startkapital kann man sich hier eine Existenz aufbauen.
Jeder, der sich entschließt erstmalig zum Nageldesign zu gehen, sollte sich vorher über die Ausbildung und die Erfahrung der im Studio Tätigen informieren.
Ein gutes Nageldesign kostet zwischen 60 und 100 Euro und muss regelmäßig nachbearbeitet werden.
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